Das milliardenschwere Unternehmen engcon wechselt in nur vier Monaten zu Monitor ERP

Die engcon-Gruppe ist ein globales Unternehmen mit über vierhundert Mitarbeitern in sechzehn Ländern. Als der Zeitpunkt kam, das ERP-System zu wechseln, war klar: Das Projekt erforderte Entschlossenheit, klare Prioritäten und einen starken Fokus auf Standardisierung. Die Wahl fiel auf Monitor ERP, und in nur vier Monaten hatte engcon sein ERP-System vollständig erfolgreich umgestellt - ein strategischer Schritt für weiteres internationales Wachstum.

"ERP ist nicht unser Kerngeschäft. Unser Ziel ist es, die besten Produkte anzubieten. Ein ERP-System sollte ein Werkzeug sein, das uns dabei hilft, dies zu erreichen", sagt Stig Engström, der Gründer und größte Eigentümer von engcon.

engcon wurde 1990 in Strömsund gegründet und hat sich von einem kleinen Unternehmen zu einer internationalen Gruppe mit rund fünfzehn Vertriebsgesellschaften und zwei Produktionsunternehmen entwickelt, die weltweit tätig sind – von Japan und Korea bis zu den USA und Kanada. Die Gruppe erwirtschaftet einen Umsatz von fast zwei Milliarden schwedischen Kronen und beschäftigt vierhundert Mitarbeiter. Kernprodukt ist der Tiltrotator, ein Gerät, mit dem sich die Schaufel eines Baggers drehen und kippen lässt – eine Innovation, deren Potenzial Stig bereits in den achtziger Jahren erkannte.

In unserer Situation war ein standardisiertes System die einzige Option. Wir brauchen die grundlegenden Prozesse: Einkauf, Lager, Fertigung, Konstruktion und Lieferung. Den Rest können wir später verfeinern.
Stig Engström, Gründer und größter Eigentümer von engcon


"Es hat länger gedauert, als man sich vorstellen kann, aber es ist ein Produkt für die Welt. Und wir haben noch eine Menge zu tun", sagte er.

Viele Jahre lang setzte engcon verschiedene ERP-Systeme ein, jedes mit zahlreichen Anpassungen. Mit der Zeit wurde es immer schwieriger, diese Lösungen weiterzuentwickeln.

"Wir waren unseren alten Systemen entwachsen. Mit all den Anpassungen mussten wir bei jedem größeren Update wieder von vorne anfangen. Das war schlicht nicht tragbar", fügt Stig hinzu.

Stig Engström, the founder and largest owner of engcon
Stig Engström, Gründer und größter Eigentümer von engcon


Ein früherer Versuch mit einem stärker individualisierten ERP-System sollte sich als lehrreich erweisen.

"Das System selbst war nicht das Problem. Das Problem war, dass wir genau wissen mussten, wie es aufgebaut sein sollte, und das wissen wir schlicht nicht. Es war viel zu komplex", erklärte er.

Deshalb entschied sich engcon für ein standardisiertes System: Monitor ERP. Ausschlaggebend war die Möglichkeit, schnell eine vollständige Lösung in Betrieb zu nehmen, ohne umfangreiche Anpassungen vornehmen zu müssen.

Wir waren unseren alten Systemen entwachsen. Mit all den Anpassungen mussten wir bei jedem größeren Update wieder von vorne anfangen. Das war schlicht nicht tragbar.
Stig Engström, Gründer und größter Eigentümer von engcon

"In unserer Situation war ein standardisiertes System die einzige Option. Wir brauchen die grundlegenden Prozesse: Einkauf, Lager, Fertigung, Konstruktion und Lieferung. Den Rest können wir später verfeinern", so Stig.

Auch von geschäftlicher Seite gab es Erwartungen. Johan Johansson, Projektleiter bei engcon, sieht klare Vorteile darin, dass alle im selben System arbeiten

"Das Hauptziel ist eine bessere Kontrolle über Fertigung und Einkauf. Ein kleiner, aber wichtiger Vorteil: Die gesamte Gruppe arbeitet jetzt im selben System. Vorher hatte jeder sein eigenes", sagt Johan.

Einundzwanzig Unternehmen waren an dem Projekt beteiligt: Produktions-, Vertriebs- und Finanzunternehmen, die alle gleichzeitig am 5. Januar 2026 mit Monitor ERP live gingen. Das Projekt startete Mitte August 2025 und hatte eine kurze Implementierungszeit.


"Die Herausforderung war Zeit und Umfang. Wir haben Unternehmen in verschiedenen Teilen der Welt, jedes mit eigenen Anforderungen, und mussten von mehreren Systemen auf eines umsteigen", erklärt Johan.

Monitor hat ein sehr klares Projektmodell. Man merkt, dass sie das schon oft gemacht haben – das gibt Sicherheit.
Johan Johansson, Projektleiter bei engcon


Für den Erfolg wurde eine Projektgruppe aus Vertretern von Einkauf, Lager, Fertigung, Verkauf und Finanzabteilung zusammengestellt. Die Arbeit lief parallel in mehrere Richtungen, mit einem starken Fokus auf Datenmigration und gemeinsamen Arbeitsweisen.

"Monitor hat ein sehr klares Projektmodell. Man merkt, dass sie das schon oft gemacht haben – das gibt Sicherheit", fügt Johan hinzu.

Projektseitig verantwortlich war Andreas Ljungqvist, Unternehmensberater bei Monitor ERP mit langjähriger Erfahrung.

"engcon war ungewöhnlich gut vorbereitet. Sie haben klare Prozessverantwortung und verstehen, wie Daten und Geschäftsprozesse zusammenhängen. Das macht einen enormen Unterschied", sagte er.

Einer der größten Vorteile von Monitor ERP: engcon konnte eine einheitliche Arbeitsweise etablieren.

"Früher hat jede Vertriebsgesellschaft ihr eigenes Ding gemacht. Jetzt arbeiten wir alle gleich. Das brauchen wir dringend für Transparenz und Nachverfolgung. Wenn der Markt wieder anzieht, müssen wir bereit sein. Das erfordert Kontrolle über Einkauf, Lieferungen, Vorlaufzeiten und Lagerbestände. Das ERP-System ist dafür entscheidend", so Stig.

Der 5. Januar 2026 markiert den Beginn einer neuen Phase für engcon. Noch ist nicht alles fertig – aber die Grundlage ist stabil.

"Das Traumszenario ist ein einfaches, transparentes System, in dem alle auf dieselben Informationen zugreifen und sich auf das Wesentliche konzentrieren können. Das ERP-System sollte nicht im Weg stehen – es soll uns helfen, besser zu werden", so Stig abschließend.

A construction site with an engcon tilt rotator and excavator in the background.